Bremervörder Impfpaten

Aktion erfolgreich angelaufen

Ehepaar Rath mit „ihrem Impfpaten“ Jonathan Wendeborn
Ehepaar Rath mit „ihrem Impfpaten“ Jonathan Wendeborn
Seit dem 15.02. ist in Zeven das Impfzentrum des Landkreises Rotenburg (Wümme) in Betrieb. Nach und nach werden den über 80-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern Termine zugeteilt. Für die Bremervörder, die nicht selbst den Weg nach Zeven bewältigen können, hat Bürgermeisterkandidat Stefan Imbusch die Aktion „Bremervörder Impfpaten“ ins Leben gerufen.

Imbusch sei überwältigt über die vielen Rückmeldungen gewesen. Er habe zu Anfang deutlich mehr Freiwillige gehabt, als es überhaupt Fahrbedarf gegeben habe. Seit die Anzahl der Impfungen zugenommen hat, melden sich aber auch mehr Senioren mit der Bitte um Hilfe.


„Wir sind gut aufgestellt und können bisher jede Anfrage bedienen“, freut sich Imbusch. Wer also Hilfe für den Weg nach Zeven braucht, könne sich auch weiterhin an ihn wenden.

Einer der ersten Fahrer war in der vergangenen Woche Jonathan Wendeborn. Er engagiert sich seit 2017 im Vorstand der Bremervörder CDU und hatte sich sofort als Freiwilliger gemeldet, als er von dem Projekt hörte: „Für mich ist Solidarität ein wichtiges Gut und ich freue mich, wenn ich anderen helfen kann!“

In diesem Fall waren das Werner und Barbara Rath aus Bremervörde. Mit FFP2-Maske und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln brachte er beide zum Impfzentrum nach Zeven und zurück. Sein Eindruck vom Impfzentrum sei sehr gut gewesen und der Ablauf laufe reibungslos, berichtete er. Initiator Stefan Imbusch berichtet, dass er ähnliches Feedback auch von den anderen Fahrerinnen und Fahrern hört.

„Anderen zu helfen macht glücklich – und diejenigen, denen geholfen wird, sind sehr dankbar. Ich freue mich über jedes einzelne Gespräch“, so Imbusch. Er sei sehr stolz auf den Zusammenhalt, den die Gesellschaft damit in diesen schwierigen Zeiten zeige. Dass sich auch der Gnarrenburger Bürgermeister-Kandidat Marc Breitenfeld angeschlossen hat, freue ihn sehr: „Wir sind in engem Austausch und unterstützen einander.“

Wer Hilfe braucht oder helfen möchte, kann sich weiterhin telefonisch direkt bei Stefan Imbusch melden.

Infos:

• Es dürfen nur eine Person oder max. zwei Personen aus einem Haushalt transportiert werden.
• Es muss eine FFP2-Maske getragen werden.
• Telefonnummer: 0172-4207462

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